Petra Durst-Benning hat mit ihrem neuen Roman „Solang die Welt noch schläft“ wieder einen sehr interessanten historischen Roman geschrieben. Er erzählt von Josefine, die Ende des 19. Jahrhunderts das Radfahren kennen lernt und dabei ein tolles Freiheitsgefühl verspürt, was dazu führt, dass sie sich allmählich nicht mehr ihrem tyrannischen Vater unterordnet und sie anfängt, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ein empfehlenswerter Roman, bei dem die Zeit um die Jahrhundertwende lebendig wird.
Ein eher magischer Roman ist „Der Nachtzirkus“, bei dem von Anfang an eine richtig unheilvolle Atmosphäre spürbar ist, die einem das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt. Hinter den Kulissen des „Nachtzirkus“, der ein rauschendes Fest für die Sinne verspricht, tobt seit Jahrzehnten ein erbitterter Kampf zweier Magier. Beide bilden inzwischen je einen „Lehrling“ aus, die diesen Kampf auf Leben und Tod letztendlich entscheiden sollen. Aber als die beiden, Celia und Marko, sich das erste Mal begegnen, verlieben sie sich ineinander. |